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Warum die Interessenvertretung durch den BVA wichtiger ist denn je - jetzt Mitglied werden!

Die Vertretung der Interessen der „Fachbetriebe Fahrzeugverglasung“ gewinnt angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen in der Automotive-Branche massiv an Bedeutung.

Viele Betriebe haben aktuell noch das Gefühl:

  • „Die Auftragslage stimmt“
  • „Wir sind im Aftermarket – uns trifft es nicht“
  • „Es läuft doch alles gut“

Doch genau hier liegt die Gefahr.

Trügerische Sicherheit im Aftermarket

Die Auswirkungen von:

  • Lieferengpässen
  • sinkenden Neuzulassungen
  • Veränderungen im Leasing- und Flottengeschäft
  • technischen Generationensprüngen bei Fahrzeugen
  • Zugang zu aktuellen Herstellerdaten und technischen Informationen

sind im Aftermarket zeitversetzt spürbar.

Die eigentliche Welle kommt erst noch.

Betriebe profitieren aktuell noch von:

  • Fahrzeugen älterer Generationen
  • stabilen Schadenszahlen
  • bestehenden Versicherungsmodellen

Doch die strukturellen Veränderungen greifen bereits – nur noch nicht voll sichtbar


Gemeinsam stark in bewegten Zeiten

Die Automotive-Branche befindet sich im Wandel – und mit ihr auch die Rahmenbedingungen für die „Fachbetriebe Fahrzeugverglasung“. Während viele Betriebe aktuell noch von einer stabilen Auftragslage profitieren, entwickeln sich im Hintergrund bereits tiefgreifende Veränderungen, die den Markt nachhaltig beeinflussen werden.

Lieferengpässe, veränderte Leasing- und Flottenstrukturen sowie technologische Entwicklungen bei neuen Fahrzeuggenerationen wirken sich im Aftermarket zeitversetzt aus. Was heute noch stabil erscheint, kann sich morgen bereits spürbar verändern. Genau hier zeigt sich, wie wichtig eine starke Gemeinschaft und Interessenvertretung ist, die seitens unserer bv-Fördermitglieder und -Förderer maßgeblich unterstützt wird.


Fachkräftemangel: Herausforderung mit Verzögerung

Ein weiterer zentraler Faktor ist der Fachkräftemangel. Zwar gewinnen die Handwerksberufe aktuell wieder an Attraktivität, doch die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte benötigt Zeit. Besonders in der Spezialdisziplin der Fahrzeugverglasung ist fundiertes Wissen unerlässlich.

Ausgebildete Gesellen und Meister mit der Spezialisierung auf Fahrzeugverglasung bzw. Fachkräfte mit der meistergleichen Ausnahmebewilligung gem. § 8 HWO fehlen weiterhin langfristig. Die Spezialqualifikation „Fahrzeugverglasung“ im Multimarkensegment stellt hohe Anforderungen an die Fachkräfte – gleichzeitig steht der Nachwuchs nicht in dem Maße zur Verfügung, wie es der bereits heute bestehende Bedarf erfordert.

Obwohl sich die Branche gemeinsam mit ihrer Berufsvertretung, dem Bundesverband Autoglaser e. V., über Jahrzehnte erfolgreich etabliert hat und der Markt in erster Linie von spezialisierten Fachbetrieben getragen wird, bleibt der Fachkräftemangel gerade in diesem hochspezialisierten Bereich eine der größten Herausforderungen.

Sachkundeprüfung nach § 8 HWO – was steckt dahinter?

Auch die Sachkundeprüfung gemäß § 8 HWO stellt klare Anforderungen an:

  • theoretisches Fachwissen
  • praktische Erfahrung
  • Verständnis für moderne Fahrzeugtechnologie

Die Sachkundeprüfung gem. § 8 HWO stellt sicher, dass Betriebe auch ohne klassischen Meistertitel fachlich qualifiziert arbeiten und ihre Tätigkeit mit meistergleichem Status ausüben.

Klare Anforderungen an die Sachkunde nach § 8 HWO

Auch die Sachkundeprüfung gemäß § 8 HWO stellt klare Anforderungen an die Fachbetriebe und deren Mitarbeitende. Dazu gehören insbesondere:

  • Fundierte theoretische Kenntnisse im Bereich Fahrzeugverglasung
    (Materialkunde, Reparaturverfahren, Austauschmethoden)

  • Praktische Erfahrung bei der fachgerechten Reparatur und dem Austausch von Fahrzeugscheiben

  • Sicherheits- und Normenverständnis, insbesondere im Hinblick auf gesetzliche Vorgaben und Herstellerrichtlinien

  • Kenntnisse moderner Fahrzeugtechnologien, z. B.:

    • Fahrerassistenzsysteme (ADAS)
    • Sensorik und Kamerakalibrierung
    • Vernetzte Fahrzeugsysteme
  • Fachgerechter Umgang mit sicherheitsrelevanten Komponenten, wie Airbag- und Gurtstraffersystemen

  • Grundlagen im Bereich Hochvolttechnik, insbesondere bei Elektro- und Hybridfahrzeugen

 Ohne strukturierte Weiterbildung ist die Ausübung der Tätigkeit kaum zu erreichen.

Die Zuwegung erfolgt ausschließlich über die jew. zuständige Handwerkskammer (Wohnsitz/Firmensitz) per zuvoriger Antragstellung und Genehmigung des Antrags. Näheres dazu hier.

Sogenannte Quereinsteiger, die als Anlernkräfte im Fachbetrieb Fahrzeugverglasung als Angestellte tätig sind, leisten einen wichtigen Beitrag im Tagesgeschäft – gleichzeitig steigen die Anforderungen kontinuierlich:

  • moderne Fahrerassistenzsysteme (ADAS)
  • komplexe Sensortechnik
  • steigende Sicherheitsanforderungen

Die Frage ist daher nicht, ob Qualifikation notwendig ist, sondern wie schnell und strukturiert sie aufgebaut wird.


Qualifikation als Schlüssel zum Erfolg

Wie lange dauert es, bis ein Mitarbeiter sicher an modernen Fahrzeugen arbeiten kann? Die Praxis zeigt: Neben den handwerklichen Grundlagen sind kontinuierliche Weiterbildung und Spezialisierung entscheidend.

Hier setzt der Bundesverband Autoglaser e. V. gezielt an.


Weiterbildung auf höchstem Niveau

Mit aktuell 21 Fachschulungsformaten bietet der BVA ein umfassendes Portfolio für die Qualifizierung von Fachbetrieben und Mitarbeitern.

Zu den zentralen Themen gehören:

  • Autoglas & Sensortechnik
  • Fahrerassistenzsysteme (ADAS – bis 360° Fahrzeugumfeld)
  • Klebtechnik in der Fahrzeugverglasung
  • Steinschlagreparatur und Verbundglasscheiben
  • Smart-Repair und Kratzerbeseitigung
  • Hochvolt (Unterweisung & Fachkunde 2S)
  • Airbag- und Gurtstraffersysteme
  • Radar-, Licht- und Fahrwerksysteme
  • Fahrzeugfolien und Spezialanwendungen

Praxisnah, aktuell und direkt umsetzbar im Betriebsalltag.


Starke Partner – starke Lösungen

Der BVA arbeitet eng mit renommierten Schulungszentren und Partnern zusammen, darunter:

  • R.A.C.E. in Willich
  • ASC Schulungs Center in Landsberg
  • KS Schulungszentrum in Bühl
  • Hella Gutmann Academy / bv Academy

sowie Partner aus Industrie und Institutionen wie:

  • ProGlass GmbH
  • DEKRA Neo
  • Fraunhofer IFAM
  • Adolf Würth GmbH & Co. KG
  • Handwerkskammern und Innungen

Diese Zusammenarbeit garantiert praxisnahe Weiterbildung auf dem neuesten Stand der Technik.


Fazit: Zukunft sichern – gemeinsam handeln

Die aktuellen Marktbedingungen zeigen deutlich: Was heute gut läuft, ist keine Garantie für morgen.

Die Herausforderungen – technologisch, wirtschaftlich und personell – werden komplexer. Eine starke Interessenvertretung, fundiertes Fachwissen und ein funktionierendes Netzwerk sind daher entscheidende Erfolgsfaktoren.

Der Bundesverband Autoglaser e. V. steht für genau diese Kombination

  • für Qualität

  • für Sicherheit

  • für die Zukunft der Fachbetriebe Fahrzeugverglasung


Werden Sie Teil des Netzwerks – gemeinsam gestalten wir die Branche von morgen - hier werden Sie Mitglied!

BVA-Logo-Slogan-Pfade.pdf
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